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Gemeinsam stark für den Kinderschutz!

Herzlich Willkommen bei der DGfPI

Bild: Spielendes Kind

Wir sind ein Zusammenschluss von ca. 800 Fachkräften (Einzelpersonen und Institutionen) aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland, die sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten.

Die DGfPI bietet ein Forum für Angehörige aller Berufsgruppen, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedenen Formen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Verantwortung tragen und mit den Betroffenen sowie deren Familien arbeiten.

Dazu zählen Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialarbeit, Pädagogik, Polizei, Justiz, Gerichts- und Bewährungshilfe, Medizin, Therapie und Beratung sowie aus Lehre und Wissenschaft.

Über uns und unsere Arbeit...

Aktuelle Fachtagungen

21. - 23.06.2017 Buchenau - ausgebucht -
Präventionsfachtagung gegen sexualisierte Gewalt
Veranstaltungsort: Schloss Buchenau
Einladung und Anmeldung

 

10.11.2017 Kassel
12. Treffen der AG - Sexualisierte Gewalt
Veranstaltungsort: CVJM e.V. Kassel

Aktuelle Nachrichten

19.06.2017

Presseinformation des UBSKM anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20.06.2017:

Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Gesetzliche Schutzstandards gegen sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften jetzt beschließen!“
 
Berlin, 19.06.2017. Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni wiederholt der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, seine dringende Bitte an die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD, gesetzliche Schutzstandards gegen sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften – wie jetzt durch die Neuregelung des § 44 Asylgesetz im Rahmen der ausstehenden SGB VIII-Reform vorgesehen – noch vor der parlamentarischen Sommerpause zu verabschieden.
 
Rörig: „Das Wegschauen beim Schutz der Flüchtlingskinder muss endlich der Vergangenheit angehören. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir uns in Deutschland für die geflüchteten Kinder verantwortlich fühlen und sie schützen. Mit der Neuregelung des § 44 Asylgesetz  wären die Länder gesetzlich verpflichtet, Schutzstandards in Flüchtlingsunterkünften zu gewährleisten und die Träger der Einrichtungen, diese zu entwickeln und  zum gelebten Alltag zu machen.“
 
„Wir haben in Deutschland ein unverändert hohes Ausmaß von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen“, so Rörig, „ich hoffe sehr, dass ich mit der künftigen Bundesregierung ein neues Kapitel bei der Bekämpfung von sexuellem Missbrauch und den Hilfen für Betroffene aufschlagen kann! Die Zeit der Minimallösungen muss endlich vorbei sein. Wir dürfen bei sexuellem Missbrauch nicht weiter abstumpfen und müssen den Kampf dauerhaft und mit ganz anderen Mitteln führen.  Hierzu gehört, dass in der nächsten Legislaturperiode Informations-, Schutz- und Hilfsangebote  viel stärker unterstützt und ausgebaut werden müssen.“

Aktuelle Nachrichten

14.06.2017

BKSF-Stellungnahme zum Zwischenbericht der Aufarbeitungskommission

Die Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend (BKSF) begrüßt den Zwischenbericht, den die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs heute vorlegt. Nachdrücklich schließen wir uns den Forderungen der Kommission nach einer verbesserten Unterstützung für Betroffene etwa durch spezialisierte Fachberatungsstellen an. Stellungnahme

Aktuelle Nachrichten

Call for Papers: Praxisbuch "Sexualisierte Gewalt und Pädagogik"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Forschungsprojekte und -verbünde zum Thema „Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Kontexten“ gefördert. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl vielversprechender Forschungsergebnisse, die für die pädagogische Praxis von Bedeutung sein können. Eine Auswahl dieser Ergebnisse sollen in einem Praxisbuch zusammengefasst werden. 

Das Praxisbuch wird im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts ProPEM („Profilbildung, Praxistransfer, Ethik und Monitoring im Rahmen der Förderlinie ‚Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten‘“) redaktionell betreut und ist eine Kooperation der Universität Münster (Prof. Martin Wazlawik) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (Prof. Arne Dekker).

Weitere Informationen zum Mitwirken

Aktuelle Nachrichten

Die Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM)

hat einen Handlungsleitfaden zum Kinderschutz in Flüchtlingsunterkünften entwickelt.
Dieser Leitfaden möchte dazu beitragen, dass in den unterschiedlichen Flüchtlingsunterkünften mit den verschiedensten Bedarfen (große Hallen / eigene Wohnungen) ein Schutz- und Präventionskonzept aufgebaut werden kann, welches das Kindeswohl in seinen unterschiedlichsten Facetten sichert. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit dem Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung umgegangen werden muss. Der Leitfaden orientiert sich u.a. am Kinderschutzleitfaden der AG KiM und der DAKJ und am „Leitfaden zum Aufbau eines Präventionskonzeptes gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Kinderkliniken“ (AG KiM).

Ergänzendes Hilfesystem

Seit Mai 2013 können Menschen, die von sexualisierter Gewalt in der Kindheit oder Jugend betroffen sind, Leistungen bei dem vom Runden Tisch sexuellen Kindesmissbrauchs angeregten Ergänzenden Hilfesystem beantragen. Näheres dazu unter
www.fonds-missbrauch.de

EHS-Koordination DGfPI endet zum 31.01.2017
Die Arbeit der Koordinierungsstelle zum Ergänzenden Hilfesystem (EHS) und Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich (FSM) durch die DGfPI e.V. endet zum 31.01.2017.

Ab 01.02.2017 übernimmt die Geschäftsstelle des Fonds selbst die Koordinationsaufgabe.

Wir bedanken uns für das Engagement aller beteiligter Fachberatungsstellen und sagen Danke!

 

Veröffentlichung des Abschlussberichtes der Bundesweiten Fortbildungsoffensive 2010 - 2014

Cover vom Bericht

Mit Veröffentlichung des Abschlussberichtes kommt dieses erfolgreiche und spannende Modellprojekt nun endgültig zum Abschluss.

"Handlungsempfehlungen zur Implementierung
 von Schutzkonzepten 
in Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe Erfahrungen und Ergebnisse der Bundesweiten Fortbildungsoffensive 2010 - 2014"

Weitere Informationen und Download

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Sternstrasse 9 - 11
40479 Düsseldorf
Telefon:0211 - 4976 80 0
Telefax:0211 - 4976 80 20
E-Mail:info@dgfpi.de

BeSt - Beraten & Stärken

Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen.

Weitere Informationen

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