Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt - Bundesweites Modellprojekt
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Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt

Bundesmodellprojekt Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt

Nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit mit Fachberatungsstellen an zunächst drei, ab Januar 2020 an acht ländlichen Standorten bundesweit, geht es nun um Ergebnissicherung und Verstetigung. Wir haben viele spannende Erfahrungen gemacht. Es wurden Modelle für Kooperation und Beratung in ländlichen Regionen erprobt, Angebote erweitert oder neu geschaffen, an überregionalen Digitalisierungsstrategien gearbeitet, Forderungen für eine gute Versorgung im ländlichen Raum formuliert und vieles andere mehr. Erfahrungen und Erkenntnisse werden derzeit für eine Abschlussveröffentlichung aufbereitet, welche Anfang 2022 erscheinen wird. Zum 31.12.2021 endete die Arbeit an den unterschiedlichen Projektstandorten. Die Arbeit der Koordinierungsstelle wird bis Ende Juni 2022 fortgeführt, um die Dissemination der Projektergebnisse zu gewährleisten und das im Bundesmodellprojekt entstandene Onlineberatungsportal unter dem Dach der DGfPI zu verstetigen. Im Herbst 2021 hat sich das Portal geöffnet zur Aufnahme weiterer Fachberatungsstellen in ländlichen und städtischen Regionen bundesweit. Dies dient der Weiterentwicklung zu einem bundesweiten "Onlineberatungsnetz Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt" . Ergänzend sollen praxisgeleitete Qualitätskriterien für Onlineberatung partizipativ mit Fachkräften aus Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend erarbeitet werden. Hierfür werden noch Mitstreiter*innen gesucht.

Onlineberatungsportal öffnet sich bundesweit für Fachberatungsstellen

Im Bundesmodellprojekt Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt wurde ein Onlineberatungsportal für Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend entwickelt. Das Portal bietet ein gemeinsames Dach für Fachberatungsstellen, die für ihre Region Onlineberatung per Mail und Chat anbieten. Träger ist die DGfPI.

Seit Herbst 2021 ist das Portal geöffnet für alle Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend. Interessierte finden hier weitere Informationen und ein Formular zur Interessensbekundung.

Bundesweites Modellprojekt zur Stärkung spezialisierter Fachberatung gegen sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend in ländlichen Regionen

Ziel des Bundesmodellprojektes ist die Verbesserung der Versorgungssituation im ländlichen Raum.

Von 2019 bis 2021 wurden in insgesamt acht ländlichen Regionen verschiedene Modelle für Kooperation und Beratung erprobt und Strategien entwickelt, wie spezialisierte Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in ländlichen Regionen bedarfsgerechter angeboten und verankert werden kann.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Träger ist die DGfPI e.V.

Das Modellprojekt arbeitet eng mit der der Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend (BKSF) zusammen.

Im Dezember 2018 hat das BMFSFJ auf Vorschlag des Fachbeirats des Projekts drei Fachberatungsstellen für die erste Projektphase ausgewählt. Mit der zweiten Projektphase kamen im Januar 2020 fünf weitere Fachberatungsstellen hinzu.

  • Weitere Informationen zum Modellprojekt und zur Versorgungssituation im ländlichen Raum sind veröffentlicht in dem Fachartikel von Igney, C. & Monz, L. (2020): Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt. Bundesweites Modellprojekt stärkt Fachberatung in ländlichen Regionen. Trauma & Gewalt, (14): 225-236, www.traumaundgewalt.de. Den vollständigen Artikel zum Download finden Sie hier.
  • Ein Interview zum Projekt und zur Arbeit gegen sexualisierte Gewalt im ländlichen Raum mit Claudia Igney in der Böhmer Zeitung finden Sie hier. (11.11.2020)
  • Ein Statement aus dem Bundesweiten Modellprojekt "Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend in ländlichen Regionen - Forderungen für eine gute Versorgung" finden Sie hier. (30.06.2021)
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