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Nachrichten-Archiv

Archivierte Nachrichten der DGfPI und ihrer Mitglieder:

2018

12.12.2018

Stellungnahme der DGfPI e.V. zum "Konzept zur dauerhaften Stärkung der Strukturen für Schutz, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend"

Anlässlich der Pressemitteilung zum Kabinettbeschluss vom 12.12.2018 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) sowie der Pressemitteilung vom 12.12.2018 der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zur Verlängerung ihrer Arbeit hat die DGfPI e.V. eine Stellungnahme verfasst. Die gesamte Stellungnahme vom 18.12.2018 finden Sie hier.

07.12.2018

Treffen von Vertreter_innen des Kinderschutzes mit Bundesministerin Dr. Giffey am 07.12.2018 in Berlin

Am 07.12.2018 fand ein Treffen der verschiedenen Vetreter_innen des Kinderschutzes mit Frau Dr. Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt. Unter anderem nahmen auch Matthias Nitsch, Geschäftsführer der DGfPI e.V. sowie Katrin Schwedes, Projektleiterin der BKSF an dem Treffen in Berlin teil. Das Treffen gab Gelegenheit, verschiedene Themen des Kinderschutzes mit Frau Dr. Giffey zu diskutieren. Unter anderem wurde über die Neugestaltung des SGB VIII, die unmittelbar bevorstehende Verabschiedung des Gute-Kita-Gesetzes, das soziale Entschädigungsrecht sowie über Digitale Gewalt gesprochen.

06.12.2018

Niemals Gewalt

Als erste Kinderbuchautorin erhielt Astrid Lindgren 1978 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In ihrer Dankesrede sprach sie über Krieg, Frieden, über Hoffnungen, Ängste und natürlich auch über Kinder.

 

"Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Welt sie leben wollen." (Astrid Lindgren)

 

Hier Ihre Dankesrede: NIEMALS GEWALT

 

Hinweis: Am 06.12.2018 startet in den Kinos der Film "Astrid". Ein wunderbarer Film über das Leben und Wirken von Astrid Lindgren.

23.11.2018

Pressestatements Dt. Bischofskonferenz, DOK, Unabhängiger Beauftragter / Fachtagung Präventionserprobt!? am 23.11.2018 in Köln

Berlin/Köln, 23.11.2018. Hier finden Sie aus dem heutigen Pressegespräch zur gemeinsamen Fachtagung „Präventionserprobt!? Katholische Kirche auf dem Weg zur nachhaltigen Prävention von sexualisierter Gewalt“ von Deutscher Bischofskonferenz, DOK und UBSKM die Statements von Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, SR  Dr. Katharina Kluitmann OSF, Vorsitzende und Präventionsbeauftragte der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) und Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Hier finden Sie ebenfalls das Programm zur heutigen Tagung.

Die Durchführung dieser Fachtagung ist Teil der Vereinbarung zwischen der Deutschen Bischofskonferenz  bzw. der DOK  mit dem UBSKM von 2016 zur Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt. Die Vereinbarungen gehen zurück auf die  Empfehlungen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ (2010/2011) zur flächendeckenden Einführung von Schutzkonzepten in Einrichtungen und Organisationen, denen Kinder und Jugendliche anvertraut sind. Weitere Informationen zur Fachtagung unter www.beauftragter-missbrauch.de

07.11.2018

Die evangelische Kirche muss Verantwortung für sexuellen Kindesmissbrauch übernehmen und unabhängige Aufarbeitung ermöglichen

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat am 07.11.2018 eine Stellungnahme zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in der evangelischen Kirche veröffentlicht. Anlass ist die 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom 11. - 14. November 2018 in Würzburg.

07.11.2018

Jetzt Verantwortung übernehmen und eine umfassende und unabhängige Aufarbeitung ermöglichen: Empfehlungen an die evangelische Kirche

Stellungnahme vom 07.11.2018 mit Empfehlungen der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs an die evangelische Kirche anlässlich der 12. Synode der EKD vom 11. – 14. November 2018 in Würzburg.

19.10.2018

Stellungnahme der Aufarbeitungskommission zur Pressemitteilung des BMFSFJ zur Verlängerung ihrer Laufzeit

Berlin, 19.10.2018. Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, die Laufzeit der Kommission bis Ende 2023 zu verlängern. Prof. Dr. Sabine Andresen, Vorsitzende der Kommission: „Die Entscheidung der Politik für eine Verlängerung der Laufzeit der Kommission um fünf Jahre ist ein wichtiges Zeichen der Verantwortungsübernahme an die Gesellschaft und insbesondere an Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs. Damit besteht die Grundlage, sexuellen Kindesmissbrauch in weiteren wesentlichen Bereichen zu untersuchen und dadurch das notwendige Wissen für einen besseren Kinderschutz sowie bessere Hilfen für Betroffene zu schaffen.“ Die Aufarbeitungskommission hat 2016 ihre Arbeit aufgenommen und seitdem mit sexuellem Kindesmissbrauch in der Familie, in der DDR und in den Kirchen erste Schwerpunkte gesetzt.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Pressemitteilung des BMFSFJ vom 19.10.2018 zur dauerhaften Einrichtung des Amtes einer/eines Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.

19.10.2018

Stellungnahme des Betroffenenrates zu sexualisierter Gewalt gegen trans* und inter* Kinder und Jugendliche

Stellungnahme des Betroffenenrates - Fachgremium beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs vom 19.10.2018.

18.10.2018

Veröffentlichung des Bundeskooperationskonzepts "Schutz und Hilfen bei Handel mit und Ausbeutung von Kindern"

Am Europäischen Tag gegen Menschenhandel am 18.10.2018 fand die Pressekonferenz zur Veröffentlichung des Bundeskooperationskonzepts "Schutz und Hilfen bei Handel mit und Ausbeutung von Kindern" mit Bundesfamilienministerin Dr. Giffey statt.

Das Bundeskooperationskonzept finden Sie hier.
Die Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums "Gegen Ausbeutung von Kindern" vom 18.10.2018 finden Sie hier.

04.10.2018

Die katholische Kirche muss ihre Verantwortung endlich übernehmen und eine umfassende und unabhängige Aufarbeitung beginnen!

Stellungnahme vom 04.10.2018 der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zur Erklärung der deutschen Bischöfe vom 27. September 2018 zu den Ergebnissen der Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie)

25.09.2018

Stellungnahme der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zur MHG-Studie

Stellungnahme vom 25.09.2018 der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zur Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie).

06.09.2018

Bremen startet "Schule gegen sexuelle Gewalt" am 6. September 2018

Am Donnerstag, 6. September 2018, startet Bremen als elftes Land mit der Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.

Hierzu wird es im Anschluss an die Pressekonferenz mit Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung Bremen, dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, sowie mit Renate Bühn, Mitglied im Betroffenenrat, einen Fachtag zum Thema mit vielen weiteren Akteurinnen und Akteuren geben.

Weitere Länderstarts folgen in Sachsen am 20.09.18, in Berlin am 26.09.18 und im Saarland am 09.11.18. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt folgen bis Ende 2018, genaue Starttermine stehen noch nicht fest.

Übersicht Länderstarts
Kurzinformation
Flyer Auftaktveranstaltung
Presseeinladung

04.09.2018

Weckruf zum Thema "Kinderarmut und Kindeswohl- gefährdung"

Werner Meyer-Deters, Vorstandsmitglied der DGfPI e.V., fordert in seinem Weckruf die Politik nachdrücklich auf, nötige Maßnahmen zur Vermeidung von Kinderarmut auf den Weg zu bringen: „Wenn steigende Armut von Familien politisch weiterhin so halbherzig behandelt wird, wird Kinderarmut als Hochrisiko für Kindeswohlgefährdung in Kauf genommen.“

Weckruf vom 04.09.2018
Zeit Online - Artikel "Kinderarmut - Jedes siebte Kind ist auf Hartz IV angewiesen" vom 04.04.2018

03.09.2018

Pressemitteilung der CDU/CSU-Fraktion: Wirksamer Schutz vor Kindesmissbrauch braucht Fachwissen und Qualitätssicherung

Wir freuen uns sehr über den Einsatz der CDU/CSU Bundestagsfraktion, insbesondere ihres familienpolitischen Sprechers Herrn Weinberg, zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend. Es braucht dringend eine flächendeckende Versorgung mit spezialisierter Fachberatung zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Dass der Bund dies durch Modellprojekte unterstützt ist sehr gut, genauso wichtig ist eine Verantwortungsübernahme der Länder. Hier ist noch einiges zu tun.

Die dringend notwendige Qualifizierung und Fortbildung von Richter*innen fordern wir seit langem und würden uns sehr freuen, wenn durch diese Forderung der CDU das Thema der Richterfortbildungen/-qualifizierungen im Justizministerium ganz oben auf die Agenda kommt. Pressemitteilung vom 03.09.2018

03.09.2018

Aufarbeitungskommission veröffentlicht Empfehlungspapier für kindgerechte Strafverfahren bei Kindesmissbrauch

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs setzt sich für eine Verbesserung der kindgerechten und betroffenensensiblen Ausgestaltung von Ermittlungs- und Strafverfahren ein u.a. durch die Bildung von Kompetenzzentren bei den Ermittlungsbehörden und der Strafjustiz, Aus- und Fortbildungen sowie eine bessere Vernetzung der handelnden Akteure und die Beschleunigung der Verfahren. Pressemitteilung vom 03.09.2018

15.08.2018

Forschungsprojekt - Umfrage zu Erwartungen von Betroffenen sexuellen Missbrauchs in Kindheit und Jugend an die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs

Ergebnisse der zweiten Fragebogenerhebung (durchgeführt von SoFFI F. - Bianca Nagel (M.A.), Prof. Dr. Barbara Kavemann und unter Mitarbeit von Lisa Vatter)

Im Folgenden werden die Ergebnisse einer Befragung von Personen vorgestellt, die in Kindheit und Jugend sexuelle Übergriffe/sexuelle Gewalt erlebt haben. Der Fragebogen war der zweite, der im Rahmen eines Forschungsprojekts zu den „Erwartungen Betroffener von sexuellem Missbrauch an die Unabhängige Aufarbeitungskommission und an gesellschaftliche Aufarbeitung“ zum Einsatz gekommen ist. Informationen zu dieser Forschung und Ergebnisse des ersten Fragebogens finden sich unter: www.erwartungaufarbeitung.de
 Hier die Ergebnisse der zweiten Fragebogenerhebung der Studie „Erwartungen Betroffener von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend an die Aufarbeitungskommission und an gesellschaftliche Aufarbeitung“.

07.08.2018

Presseerklärung des Missbrauchsbeauftragten Rörig zu Urteilsverkündung im Hauptprozess gegen Haupttäter Berrin T. und Christian L. im "Fall Staufen"

Rörig: „Mit dem Urteil ist der „Fall Staufen“ nicht abgeschlossen. Er wirft ein Schlaglicht auf gerichtliche und behördliche Versäumnisse, aus denen wir bundesweit Lehren ziehen müssen.“

Berlin, 07.08.2018. Anlässlich des Urteils im „Missbrauchsfall Staufen“ gegen die Mutter des betroffenen Kindes Berrin T. und ihres Lebensgefährten Christian L. fordert der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, eine umfassende Aufarbeitung der gerichtlichen und behördlichen Versäumnisse. Presseerklärung

01.08.2018

Presseerklärung des Missbrauchsbeauftragten Rörig zu Eröffnung sog. Ankerzentren in Bayern ab 01. August 2018

„Kinderschutz muss auch in der Flüchtlingspolitik höchste Priorität haben. Kinder gehören nicht in Ankerzentren.“ - Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, warnt vor den Gefahren einer Unterbringung in den sogenannten Ankerzentren für geflüchtete Mädchen und Jungen.
Presseerklärung

01.08.2018

Initiative "Kinderrechte ins Grundgesetz - jetzt!"

Alle Informationen zu der Initiative erhalten Sie hier.

30.07.2018

Larry Nassar-Opfer zeigen Solidarität

„Wir können alleine leiden, aber wir überleben zusammen“ (Aly Raisman)

Anfang des Jahres 2018 hat in den USA (Michigan) ein Gerichtsprozess gegen den Sportarzt Larry Nassar stattgefunden. In über 30 Jahren hat Larry Nassar mehrere Hundert junge Leistungssportlerinnen sexuell missbraucht. Immer wieder haben die Mädchen den Missbrauch benannt, aber nie wurde ihnen geglaubt und es wurde alles vertuscht. 156 Frauen haben gegen ihn ausgesagt.

Aly Raisman und ein Dutzend andere Opfer des in Ungnade gefallenen Ex-Arztes Larry Nassar sind auf dem ESPYs 2018 mit dem Arthur Ashe Courage Arward ausgezeichnet worden. 141 missbrauchte Frauen haben die geehrten Frauen auf die Bühne begleitet (Sisters of Survivors). Sie haben eine sehr berührende, fantastische Rede gehalten. Den Link zur Rede finden Sie hier.

18.07.2018

Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung jetzt auch auf Facebook!

Ab sofort finden Sie die BKSF auf Facebook! Dort erhalten Sie Informationen über die Arbeit der BKSF, aktuelle politische Entwicklungen und Debatten, Aktivitäten der Fachberatungsstellen und interessante kulturelle Geschehnisse. 

Das Facebookprofil der BKSF finden Sie hier.

09.07.2018

Presseerklärung des UBSKM zur Neuerscheinung: Dokumentation „Jetzt hör endlich auf!“ des Fachtages zum Thema Jugendarbeit und sexualisierte Peergewalt

Rörig: „Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen sind eine besonders häufige Form der sexuellen Gewalt. Ziel muss es sein, mit pädagogischen Mitteln konsequent dagegen vorzugehen.“

Am 18.Oktober 2017 fand gemeinsam mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR) und dem Bayerischen Jugendring (BJR) die Fachtagung „Jetzt hör endlich auf!“ in Berlin statt. Die jetzt erhältliche, gleichnamige Dokumentation beleuchtet eine Vielzahl von Aspekten sexueller Übergriffe unter Jugendlichen im Kontext der Jugendverbandsarbeit. In sieben Einzelbeiträgen der Referentinnen und Referenten entsteht ein Gesamtbild der besonderen Herausforderungen und aktueller Fragestellungen. Die Dokumentation liefert zudem Praxisbeispiele und Lösungsansätze für die Prävention von sexualisierter Peergewalt. Presseerklärung vom 09.07.2018

05.06.2018

Presseerklärung des UBSKM zur Bekämpfung von Missbrauchsabbildungen im Netz und zum mangelnden Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum

Der UBSKM – der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs - weist in seiner Presseerklärung darauf hin, dass Kinder und Jugendliche sich häufig und häufig ungeschützt im digitalen Raum bzw. in digitalen Netzwerken bewegen. U.a. die Ergebnisse der im Auftrag des UBSKM neu ausgewerteten MIKADO-Studie verdeutlichen, dass Politik und IT-Industrie in der Verantwortung sind, Kinder und Jugendliche vor sexueller Belästigung, sexuellen Online-Annäherungen, Cybergrooming und der Konfrontation mit Pornographie zu schützen.

Auch in den Statistiken des Bundeskriminalamtes schlägt sich die weltweite Verbreitung von Missbrauchsabbildungen im Netz nieder. Ein immenser Zuwachs der Verbreitung sogenannter ‚kinderpornographischer Schriften‘ in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigt den enormen politischen sowie gesetzgeberischen Handlungsbedarf auf. Der UBSKM zitiert die Internet Watch Foundation (IWF), die weltweit einen enormen Anstieg der Sites, die Missbrauchsabbildungen enthalten und von den Usern selbst hochgeladen werden können,verzeichnet.

Die DGFPI unterstützt die Forderungen des UBSKM an Politik und IT-Branche, die in den nachfolgenden Presserklärungen  vom 05.06.2018 aufgeführt sind.

"Bekämpfung von Missbrauchsabbildungen im Netz (sog. Kinderpornografie)"
"Bekämpfung von Cybergrooming, sexuellen Übergriffen und Interaktionsrisiken für Kinder und Jugendliche im digitalen Raum"

24.05.2018

(v.l.n.r.: Werner Meyer-Deters/ DGfPI e.V., Johannes-Wilhelm Rörig/ UBSKM, Prof. Dr. Wolfgang
Feuerhelm/ DGfPI e.V., Sigrid-Richter-Unger/ DGfPI e.V., Matthias Nitsch/ DGfPI e.V.,
Katrin Schwedes/ BKSF)


Kooperationsgespräch mit dem UBSKM am 24.05.2018 in Berlin

Am 24.05.2018 hat in Berlin ein gemeinsames Kooperationsgespräch mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig stattgefunden.

Neben der Bedeutung der im aktuellen Koalitionsvertrag zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt getroffenen Vereinbarungen wurden auch aktuelle Vorhaben von UBSKM, DGfPI und BKSF besprochen.

Wir bedanken uns sehr herzlich für dieses konstruktive Gespräch mit dem die gute Kooperation zwischen UBSKM, DGfPI und BKSF fortgesetzt werden konnte.

08.05.2018

Statement des Missbrauchbeauftragten zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2017

Rörig: „Cybergrooming, sexueller Missbrauch und das Filmen dieser entsetzlichen Taten sind für tausende Kinder grausame Realität!“

 

Berlin, 08.05.2018. Anlässlich der heutigen Bekanntgabe der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2017 durch Bundesinnenminister Horst Seehofer fordert der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, die Bundesregierung auf, sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche konsequent zu bekämpfen und für einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutz im Netz einzutreten. Pressemitteilung vom 08.05.2018

21.04.2018

Stellungnahme des Betroffenenrats zum Psychiatriegesetz Bayern

Stellungnahme des Betroffenenrats (vom 21.04.2018) zum geplanten PsychKG des Freistaates Bayern:
Der Betroffenenrat kritisiert den Gesetzesentwurf des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (Bay-PsychKHG) für den Freistaat Bayern. Dieses bayerische Gesetz soll das Unterbringungsgesetz (UnterbrG) aus dem Jahr 1992 ablösen. Der Gesetzesentwurf trägt in seiner derzeitigen Form maßgeblich zur Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen bei und erschwert es Hilfesuchenden in psychischen Krisenzuständen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Damit leistet der Gesetzesentwurf einer erhöhten Motivation zum Suizid Vorschub.

12. - 13.04.2018

Fachtagung "Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen"

Im Vorfeld der Fachtagung vom 12.-13.04.2018 hat sich der Fachkreis "Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen" beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über 1,5 Jahre intensiv mit den Notwendigkeiten und Bedarfen auseinandergesetzt und Empfehlungen zur Prävention und Intervention erarbeitet. Damit nicht nur auf Bundesebene eine Auseinandersetzung mit den Forderungen und Empfehlungen des Papiers erfolgt, haben alle Unterstützer_innen und Helfer_innen mit der Expertise die Möglichkeit diese zu nutzen. Hier die Empfehlungen und Forderungen.

05.04.2018

Missbrauchsbeauftragter Rörig setzt sich für Therapieangebote für Betroffene sexuellen Missbrauchs ein

Anlässlich des Weltgesundheitstages mahnt der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, dass es bei der Versorgung von Betroffenen sexuellen Kindesmissbrauchs noch immer viele Defizite gebe. Pressemitteilung vom 05.04.2018

Alex Stern, Mitglied im Betroffenenrat, politisches Fachgremium beim UBSKM und Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –therapie am Universitätsklinikum Ulm, gaben ebenfalls anlässlich des Weltgesundheitstags 2018 ein Statement zur gesundheitlichen Versorgung Erwachsener mit sexueller Gewalterfahrung ab.

Statement Alex Stern vom 02.04.2018
Statement Prof. Dr. Jörg M. Fegert vom 30.03.2018

22.03.2018

Pressemitteilung des bff - Qualitätsmerkmale: Vertrauliche Beratung und Unterstützung - Frauennotrufe bieten professionelle Hilfe bei sexualisierter Gewalt

Wir dokumentieren hier die Pressemitteilung des bff vom 22.03.2018 zum Thema Vertraulichkeit der Beratung von Opfern sexueller Gewalt. Die DGfPI unterstützt die Haltung des bff, weist aber ergänzend darauf hin, dass es zurzeit an einer rechtlichen Absicherung der Verschwiegenheit fehlt. Notwendig ist ein Zeugnisverweigerungsrecht von Beraterinnen und Beratern, das diesen ermöglicht, die Vertraulichkeit auch dann zu bewahren, wenn die Fachkräfte im Strafprozess als Zeugen aussagen sollen.

21.03.2018

DGfPI e.V. ist Mitglied bei National Coalition Deutschland - Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention

In der National Coalition haben sich derzeit rund 120 bundesweit tätige Organisationen und Initiativen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zusammengeschlossen mit dem Ziel, die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland bekannt zu machen und ihre Umsetzung voranzubringen. Seit dem 21.03.2018 ist auch die DGfPI e.V. Mitglied. Nähere Informationen zum Verein unter: http://www.netzwerk-kinderrechte.de/

Den aktuellen Newsletter der National Coalition für April 2018  finden Sie hier.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

15.03.2018

Aufarbeitungskommission sexuellen Kindesmissbrauchs betont im Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier: Die Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs und ihre ständigen Gäste sprachen gestern mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über die Bedeutung von Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs für die Gesellschaft. Pressemitteilung vom 15.03.2018

28.02.2018

Pressemitteilung zum Start Initiative "Schule gegen sexuelle Gewalt" in Thüringen

Pressemitteilung vom 28.02.2018 vom UBSKM zum Start der Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ in Thüringen. Thüringen ist das siebte Bundesland, welches die Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs startet. Ziel ist es, dass alle Schulen Schutzkonzepte vor sexueller Gewalt entwickeln.

20.02.2018

Stellungnahme des Betroffenenbeirates zum Entwurf des Koalitionsvertrages

Der Betroffenenbeirat beim Fonds Sexueller Missbrauch hat eine Einschätzung zum Entwurf des Koalitionsvertrages vom 07.02.2018 veröffentlicht, in dem einige Anmerkungen zu wichtigen Punkten im Hinblick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen und Hilfen für Opfer aufgeführt werden. Stellungnahme 20.02.2018

15.02.2018

Die Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs muss fortgeführt werden

Stellungnahme vom 15.02.2018 der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zum Ergebnis der Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD.

06.02.2018

Rörig fordert eine „Agenda digitaler Kinder- und Jugendschutz“ von Politik und Internet-Unternehmen“ anlässlich des "Safer Internet Day" am 06.02.2018

Pressemitteilung vom 05.02.2018 UBSKM

26.01.2018

DGfPI unterstützt die Initiative des Paritätischen

Die DGfPI unterstützt die Initiative des Paritätischen und der anderen Institutionen zur Erweiterung des Zeugnisverweigerungsrechts auf Fachberatungsstellen. Die aktuelle Rechtslage stellt eine strukturelle Schwäche der Opferberatung dar. Wie kann eine Fachkraft einer Beratungsstelle einer ratsuchenden Person Vertraulichkeit zusichern, wenn die Gefahr besteht, dass sie ggfs. über die Inhalte der Beratung im Strafprozeß wird aussagen müssen? Was für andere Beratungsfelder – Schwangerschaftskonfliktberatung, Betäubungsmittelabhängigkeit (§ 53 Abs. 1 Nr. 3a und 3b StPO) – längst gilt und sich bewährt hat, sollte endlich auch für die Fachkräfte der Opferberatung eingeführt werden.
Hier der Link zum Schreiben des Paritätischen und der anderen Institutionen.

22.01.2018

Bündnis für den Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt fordert umfassendes Programm von neuer Regierungskoalition

Anlässlich der diese Woche beginnenden Koalitionsverhandlungen haben wir uns zusammen mit der BAG FORSA, dem bff, der BKSF und dem Deutschen Kinderschutzbund in einem Bündnis für den Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt zusammengetan. Gemeinsam haben wir eine Erklärung abgegeben, die hier nachzulesen ist.

09.01.2018

Missbrauchsbeauftragter fordert Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz

Pressemeldung des UBSKM

08.01.2018

Generelle Altersbegutachtung für junge Flüchtlinge ist staatliche organisierte Kindesmisshandlung

Pressemeldung der DGfPI e.V.

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BeSt - Beraten & Stärken

Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2020 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen.

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