Archiv

Nachrichten-Archiv

Archivierte Nachrichten der DGfPI und ihrer Mitglieder:

2017

08.12.2017

BKA Lagebild Menschenhandel: Mehr Ressourcen sind not- wendig um Fachkräfte angesichts der schwierigen Ermittlungen des Menschenhandels bei Minderjährigen zu schulen

Freiburg, 08.12.2017 - Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft ECPAT Deutschland e.V. anlässlich der Neustrukturierung des Bundeslagebildes Menschenhandel 2016, das am 07.12.2017 vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht wurde.

30.11.2017

DGfPI fordert mehr Aufmerksamkeit für Kinderschutz und Kinderrechte von der künftigen Bundesregierung

Merseburg, 30.11.2017: Bei der Bundestagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI) drängte ihr Vorstand auf eine stärkere Berücksichtigung von Kinderschutz und Kinderrechten bei der künftigen Bundesregierung. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Feuerhelm machte in Merseburg deutlich, dass die zukünftige Regierung die Aufgabe habe, das Thema Kinderschutz voranzutreiben: „Deutschland als eines der reichsten Industrieländer muss sich zu einem Vorreiter bei der Durchsetzung von Kinderrechten und Kinderschutz entwickeln.“ Die Bundestagung der DGfPI führt vom 30. November bis 1. Dezember 2017 Kinderschutzfachkräfte aus ganz Deutschland zusammen. Sie findet in Kooperation mit der Hochschule Merseburg statt. Weiterlesen...

Hier finden Sie die Rede "Wie gehen wir an, was alle angeht? - Herausforderungen für Politik und Gesellschaft bei der Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch" des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, anlässlich der Bundestagung.

Nachruf

Prof. Dr. Günther Deegener
* 03.12.1943 - † 16.02.2017

Plötzlich und unerwartet verstarb Prof. Dr. Günther Deegener am 16.02.2017 in Düsseldorf.
Unser Mitgefühl gehört seiner Ehefrau Helga Deegener und den Angehörigen.

In ihm verlieren wir den Herausgeber unserer Fachzeitschrift „Kindesmisshandlung und -vernachlässigung“ sowie ein langjähriges Mitglied des Beirates unseres Modellprojektes „BeSt - Beraten & Stärken – zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor (sexualisierter) Gewalt in Institutionen“.

Günther Deegener hat uns stets mit seiner Fachkompetenz, seiner Verbindlichkeit, seiner Authentizität und seiner Art des Umgangs miteinander beeindruckt und unseren Blick und unser Wirken immer wieder auf das Wohl der Kinder und Jugendlichen fokussiert. Sein Anliegen, neben Projekten mit dem zentralen Thema „sexualisierte Gewalt“ auch zu anderen Formen der Kindesmisshandlung und –vernachlässigung zu arbeiten, ist für uns nach wie vor ein Auftrag, den wir gerne weiter verfolgen.

Günther Deegener war und ist uns Vorbild und Orientierung.
Wir werden sein Andenken in Würde bewahren.
In tiefer Trauer und großer Dankbarkeit

Vorstand und Geschäftsstelle der DGfPI e.V.  
Beirat des BeSt-Projektes

17.11.2017

Verlängerung des Bundesweiten Modellprojektes BeSt - Beraten & Stärken bis 2020

Das Bundesjugendministerium engagiert sich beim Schutz vor sexualisierter Gewalt weiter in der Behindertenhilfe. Daher wird das Bundesmodellprojekt „BeSt – Beraten und Stärken“ zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderungen vor sexualisierter Gewalt in Institutionen bis 2020 verlängert.

nähere Informationen zur Verlängerung

nähere Informationen zum Modellprojekt

24.10.2017

Aufarbeitungskommission führt 2. Öffentliches Hearing "Sexueller Kindesmissbrauch in der DDR" durch

Leipzig, 11.10.2017
Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hört in einem öffentlichen Hearing in Leipzig Betroffene an, die in der DDR sexuellen Kindesmissbrauch erlebt haben.
Pressemitteilung

05.10.2017

Pressemitteilung UBSKM - "Jetzt handeln!"

"Jetzt handeln!" - Missbrauchsbeauftragter Rörig stellt "Programm zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren Folgen" für die 19. Legislaturperiode vor

Pressemitteilung 05.10.2017
Programm

29.09.2017

Gemeinsam gegen sexuellen Kindesmissbrauch: Kooperation von Bund und Freistaat Bayern bei Projekten zur Prävention

Bundesfamilienministerium, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie Bayerisches Sozialministerium und Bayerisches Bildungsministerium ziehen Bilanz zur Initiative "Trau dich!". Initiative "Schule gegen sexuelle Gewalt" des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs startet zum aktuellen Schuljahr. 
Gemeinsame Pressemitteilung

29.09.2017

Fachtagung "Umgang und Gewaltschutz im Konflikt - professionelle Perspektive" am 09.11.2017

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, Frauen gegen Gewalt e.V. (bff), und Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) laden am 09.11.2017 zur Diskussion über den Konflikt zwischen Umgang und Gewaltschutz ein.
Info-Flyer und Anmeldung

28.09.2017

Neuerscheinung Herbst 2017 Verlag mebes & noack

GEFÜHLEflip - Biber Bib lernt GEBÄRDEN (Aufsteller mit Ringbindung)
Infoblatt & Link zur Homepage mebes & noack

27.09.2017

Anzeige schalten - Fortbildungsprogramm 2018 Wildwasser Wiesbaden e.V.

Bis zum 13.10.2017 bietet Wildwasser Wiesbaden die Möglichkeit im Fortbildungsprogramm 2018 des Vereins eine kostenpflichtige Anzeige zu schalten.
Nähere Informationen

21.09.2017

Länderstart der Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Kurzinformation

03.07.2017

Ausschreibung für den AMYNA-Präventionspreis 2018

Vertreter_innen der Fachöffentlichkeit in Bayern sind aufgerufen, Projekte oder Einrichtungen von Trägern sozialer Einrichtungen vorzuschlagen, die sich für ein Schwerpunktthema rund um die Prävention von sexuellem Missbrauch in besonderer Weise engagieren und hervortun. Für 2018 lautet dieser Schwerpunkt: "Inklusive Partizipations- und Beschwerdesysteme für Kinder und Jugendliche".
Ausschreibung AMYNA-Präventionspreis 2018
Nominierung AMYNA-Präventionspreis 2018

27.06.2017

Informationsbroschüre zum Thema Vergewaltigung der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Bonn

Hier finden Sie die überarbeitete und in zweiter Auflage herausgegebene Broschüre zum Thema Vergewaltigung der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Bonn. Gedruckte Exemplare sind kostenlos in der Beratungsstelle erhältlich.

26.06.2017

"BeSt - Beraten und Stärken" Fachgespräch und Netzwerktreffen 2017

Die ersten Ergebnisse des bundesweiten Modellprojekts "BeSt - Beraten & Stärken - Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen" wurden während einer Veranstaltung am 26.06.2017 im Bundesfamilienministerium vorgestellt.

weitere Infos

23.06.2017

Doktorspiele unter Kindern - Bis wohin sind sie ok?

Interview mit Carmen Kerger-Ladleif und Ulli Freund im Rahmen des Blog-Magazins "Stadt Land Mama".

19.06.2017

Presseinformation des UBSKM anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20.06.2017:

Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Gesetzliche Schutzstandards gegen sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften jetzt beschließen!“
 
Berlin, 19.06.2017. Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni wiederholt der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, seine dringende Bitte an die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD, gesetzliche Schutzstandards gegen sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften – wie jetzt durch die Neuregelung des § 44 Asylgesetz im Rahmen der ausstehenden SGB VIII-Reform vorgesehen – noch vor der parlamentarischen Sommerpause zu verabschieden.
 
Rörig: „Das Wegschauen beim Schutz der Flüchtlingskinder muss endlich der Vergangenheit angehören. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir uns in Deutschland für die geflüchteten Kinder verantwortlich fühlen und sie schützen. Mit der Neuregelung des § 44 Asylgesetz  wären die Länder gesetzlich verpflichtet, Schutzstandards in Flüchtlingsunterkünften zu gewährleisten und die Träger der Einrichtungen, diese zu entwickeln und  zum gelebten Alltag zu machen.“
 
„Wir haben in Deutschland ein unverändert hohes Ausmaß von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen“, so Rörig, „ich hoffe sehr, dass ich mit der künftigen Bundesregierung ein neues Kapitel bei der Bekämpfung von sexuellem Missbrauch und den Hilfen für Betroffene aufschlagen kann! Die Zeit der Minimallösungen muss endlich vorbei sein. Wir dürfen bei sexuellem Missbrauch nicht weiter abstumpfen und müssen den Kampf dauerhaft und mit ganz anderen Mitteln führen.  Hierzu gehört, dass in der nächsten Legislaturperiode Informations-, Schutz- und Hilfsangebote  viel stärker unterstützt und ausgebaut werden müssen.“

19.06.2017

Öffentliche Anhörung zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen

93. Sitzung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Stellungnahme Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner

14.06.2017

Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht ersten Zwischenbericht

Bereits 1000 Betroffene haben sich für Anhörungen angemeldet. Neues Licht fällt auf die Rolle der Mitwissenden in der Familie, die Mehrfachbetroffenheit und den Zusammenhang von Missbrauch und Armut.
Pressemitteilung der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs

24.04.2017, Berlin

Pressemitteilung des UBSKM anlässlich der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2016

Rörig: "Fallzahlen bestätigen, dass sexuelle Gewalt für viele Kinder in Deutschland grausamer Alltag ist. Bund und Länder müssen dauerhaft mehr in den Kampf gegen Kindesmissbrauch investieren!"
Pressemitteilung

24.04.2017

"Fürsorgliche Väter werden" - Soziales Trainingsprogramm Caring Dads im Männerbüro Hannover wird fortgesetzt

Das Männerbüro Hannover setzt die Arbeit mit Vätern, die sich unangemessen gegenüber ihren Kindern verhalten oder die sogar gewalttätig gegen ihre Kinder geworden sind, fort.
Pressemitteilung
Info-Flyer Caring Dads- durch Soziales Training zum fürsorglichen Vater

11.04.2017

Pressemeldung anlässlich des Gesetzesentwurf zur Reform des SGB VIII

Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Jetzt gibt es endlich eine gesetzliche Regelung zum Schutz der Kinder in Flüchtlingsunterkünften!“

Berlin, 11.04.2017. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, sieht im Gesetzentwurf zur Reform des SGB VIII wichtige Schritte zur Verbesserung des Schutzes von Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt in Deutschland.
Pressemitteilung

06.04.2017

Anlässlich des Weltgesundheitstags am 07.04.2017 zum Thema Depression

Missbrauchbeauftragter Rörig: "Depression ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen von sexueller Gewalt in der Kindheit!"
Pressemitteilung

05.04.2017

Rörig begrüßt Kabinettbeschluss zu Kinderehen

Der Unabhängige Beauftrage für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, begrüßt den Kabinettsbeschluss, wonach Minderjährigen-Ehen in Deutschland automatisch ungültig sind.
Pressemitteilung

04.04.2017

Anlässlich 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Gewalt und Vernachlässigung: Herausforderungen für Therapie, Prävention und Justiz.

Missbrauchbeauftragter Rörig: "Der Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt muss stärker ins Zentrum politischer Entscheidungen rücken!"
Pressemitteilung

28.03.2017

SHELTER - Ein E-Learning-Curriculum für die Arbeit mit begleiteten und unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen

Machen Sie mit im kostenfreien Online-Weiterbildungskurs SHELTER!

In dem interdisziplinären Projekt SHELTER wird ein E-Learning-Curriculum unter Mitwirkung von Fachkräften und Ehrenamtlichen entwickelt. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe sowie in gesundheitsbezogenen Diensten für die Betreuung, Begleitung und Behandlung von jungen Menschen mit Fluchterfahrungen Verantwortung übernehmen, sollen dadurch langfristig adäquat auf die Bewältigungs- und Bedarfslagen der jungen Menschen mit Fluchterfahrungen vorbereitet werden. Sie sollen zudem in die Lage versetzt werden, Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe zu implementieren sowie Verständnis und Grundkenntnisse für Folgen von Traumatisierungen und psychische Belastungen in der Arbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung zu entwickeln. Die Teilnehmenden an dem Weiterbildungsangebot haben Zugriff auf Texte, Materialien und Videos sowie die Möglichkeit den Kurs zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Auf diese Weise entsteht beteiligungsorientiert ein praxisnahes Curriculum.

Der Hintergrund
SHELTER ist eine Abkürzung für Safety & Help for Early adverse Life events and Traumatic Experiences in minor Refugees. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von den Universitäten Hildesheim (Wolfgang Schröer), Bielefeld (Frank Neuner), dem Universitätsklinikum Ulm (Jörg Fegert) und der Hochschule Landshut (Mechthild Wolff) umgesetzt.

Die ersten Testkurse starten im Juli 2017. Hier können Sie sich bis einschließlich 18.06.2017 in eine Interessent_innenliste für eine Kursteilnahme eintragen.

Weitere Informationen zu einer möglichen Kursteilnahme finden Sie auf der Homepage des Verbundprojekts: shelter.elearning-kinderschutz.de

Kontakt: shelter@elearning-kinderschutz.de

28.03.2017

"Prävention gelingt nur gemeinsam!"

Gemeinsame Presseerklärung der DGfPI e.V. und der BAJ (Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz) anlässlich des 16. DJHT (Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag), Düsseldorf.
Pressemitteilung

22.03.2017

16th International Conference on the Care and Treatment of Offenders with an Intellectual and/or Developmental Disability

04. - 05.04.2017
Manchester Conference Centre, Manchester, UK
Veranstalter_in: The National Autistic Society, London, UK
Weitere Informationen finden Sie hier.

16.03.2017

Abuse & Neglect: Challenges for Therapy, Prevention & Justice

Kongress (8) 9. - 11.11.2017
Bern, Schweiz

Gewalt und Vernachlässigung: Herausforderungen für Therapie, Prävention und Justiz.

Der Kampf gegen Missbrauch, sexuelle Ausbeutung, Menschenhandel, organisierte Gewalt, Vernachlässigung und andere Formen von Gewalt kann keine Berufsgruppe alleine gewinnen.

Zum ersten Mal weltweit richtet sich ein Traumakongress neben Medizin und Therapie auch an Prävention und Justiz. Weitere Informationen finden Sie hier.

07.03.2017

bff-Pressemitteilung "Aktiv gegen digitale Gewalt": bff startet neues Projekt

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe setzt sich mit einem neuen Projekt gegen Gewalt an Frauen im digitalen Zeitalter ein.
Pressemitteilung

31.01.2017

1. Öffentliches Hearing „Kindesmissbrauch im familiären Kontext“

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hört Betroffene, Angehörige, Expertinnen und Experten zum Schwerpunkt Kindesmissbrauch in der Familie im Rahmen eines Hearings in Berlin öffentlich an. Pressemitteilung und Kurzinformation zu öffentlichen Hearings.

26.01.2017

Call for Papers: Praxisbuch "Sexualisierte Gewalt und Pädagogik"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Forschungsprojekte und -verbünde zum Thema „Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Kontexten“ gefördert. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl vielversprechender Forschungsergebnisse, die für die pädagogische Praxis von Bedeutung sein können. Eine Auswahl dieser Ergebnisse sollen in einem Praxisbuch zusammengefasst werden. 

Das Praxisbuch wird im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts ProPEM („Profilbildung, Praxistransfer, Ethik und Monitoring im Rahmen der Förderlinie ‚Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten‘“) redaktionell betreut und ist eine Kooperation der Universität Münster (Prof. Martin Wazlawik) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (Prof. Arne Dekker).

Weitere Informationen zum Mitwirken

24.01.2017

Projekt "Erhebung des Erfahrungswissens von Fachkräften in der Fortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend"

In Fachberatungsstellen, Fortbildungsinstituten, Erziehungsberatungsstellen, Landesjugendämtern usw. - überall sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagiert in der Fortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend. Im Laufe der Jahre bildete sich ein stetig wachsendes und sich ausdifferenzierendes Angebot heraus. Von besonderer Bedeutung ist dabei die „Basis-Fortbildung“, also eine Fortbildung die Grundlagenwissen und Basiskompetenzen vermittelt.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat die Initiative ergriffen, diese Arbeit zu würdigen und die hier entwickelten Kriterien für Qualität, die die Arbeit leiten, zu dokumentieren, das Erfahrungswissen zu systematisieren. Beauftragt wurde das Sozialwissenschaftliche FrauenForschungsInstitut Freiburg (SoFFI F.).

Folgender Link führt zu einem Online-Fragebogen. Wir haben diesen Fragebogen gemeinsam mit einer Gruppe von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Fachberatungsstellen entwickelt, um ihn nah an der Praxis auszurichten.

Es ist ein persönlicher Fragebogen und keiner, der über eine Einrichtung Auskunft geben soll. Er fragt nach persönlichen Erfahrungen und Ansichten. Der Fragebogen ist anonym, alle Ergebnisse werden summarisch ausgewertet und sind weder auf eine Person noch auf eine Einrichtung zurückzuführen.

Der Fragebogen wird für insgesamt 6 Wochen, bis zum 06.03.2017, online sein.
https://www.soscisurvey.de/erfahrungswissen/

Wir bitten um Unterstützung dieses Vorhabens. Wir wollen damit dazu beitragen, die Leistung der Fortbildnerinnen und Fortbildner in diesem Feld sichtbar zu machen.

Barbara Kavemann und Bianca Nagel (Kontakt: bianca.nagel@eh-freiburg.de)

17.01.2017

Missbrauchsbeauftragter Rörig stellt Expertise zu sexueller Gewalt an Minderjährigen mittels digitaler Medien vor

Rörig fordert eine auf Dauer angelegte Agenda für digitalen Kinder- und Jugendschutz, mehr Forschung, Prävention und Hilfen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mittels digitaler Medien und eine Versuchsstrafbarkeit für Cybergrooming: "In der aktuellen Debatte um die digitale Sicherheitsarchitektur müssen auch die sexuellen Cyberattacken gegen Kinder und Jugendliche in den Fokus genommen werden!" Pressemitteilung

Der schnelle Kontakt

Sternstrasse 9 - 11
40479 Düsseldorf
Telefon:0211 - 4976 80 0
Telefax:0211 - 4976 80 20
E-Mail:info@dgfpi.de

BeSt - Beraten & Stärken

Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2020 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen.

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