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Archivierte Nachrichten der DGfPI und ihrer Mitglieder:

Mai 2021

19.05.2021

E-Learning Gewaltschutz – Nächster Testkurs startet voraussichtlich im Juli 2021

Für Fachkräfte unterschiedlicher Professionen wurde im Rahmen eines Verbundprojektes und gefördert durch das BMFSFJ dieser interdisziplinäre Online-Kurs entwickelt und wird während der Projektlaufzeit noch kostenlos angeboten. Die Fortbildung setzt sich zum Ziel, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zu vermitteln und Wege gelingender Zusammenarbeit an Schnittstellen durch die Vermittlung einer gemeinsamen Wissensbasis zu befördern. Zielgruppe sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, aus auf Schutz und Unterstützung für von Gewalt betroffenen Frauen spezialisierten Einrichtungen und Dienste, der Polizei, der Justiz, aus Heilberufen und weiteren an Intervention, Schutz und Hilfe beteiligten Professionen.

Die Anmeldung ist über https://haeuslichegewalt.elearning-gewaltschutz.de/ möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

Konzipiert und entwickelt wurde diese Online-Fortbildung durch einen Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die sich seit Jahren bzw. Jahrzehnten im Themenbereich Schutz vor Partnerschaftsgewalt und Kinderschutz engagieren: Universitätsklinikum Ulm/Kinder- und Jugendpsychiatrie (Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Prof. Dr. Ute Ziegenhain), Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut zu Geschlechterfragen Freiburg/SoFFI F. (Prof. Dr. Barbara Kavemann) und SOCLES – International Centre for Socio-Legal Studies, Heidelberg (Dr. Thomas Meysen).

Die Fortbildung deckt das komplexe Thema häusliche Gewalt mit wissenschaftlich fundierten Texten, Fallbeispielen, interaktiven Übungen sowie Videos (Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Betroffenen; beispielhafte Beratungsszenen, die in eine Übung eingebettet sind) ab. Bei der Entwicklung des Curriculums wurden Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Praxisfelder einbezogen und der Fortbildungsbedarf aus ihrer jeweiligen Perspektive diskutiert. Zurzeit wird zusätzlich der Fortbildungsbedarf aus der Perspektive betroffener Frauen, Männer und Jugendlicher im Rahmen einer Befragung erhoben.

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