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Nachrichten-Archiv

Archivierte Nachrichten der DGfPI und ihrer Mitglieder:

März 2021

31.03.2021

Aufruf zur finanziellen Absicherung der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Weilheim

Der Verein Netz gegen sexuelle Gewalt e.V. hat einen Aufruf zur finanziellen Absicherung ihrer Fachberatungsstelle gestartet. Lesen Sie im Folgenden das kurze Statement der Beratungsstelle:

Der Verein Netz gegen sexuelle Gewalt e.V. mit Sitz in Weilheim i.OBB. hat in den vergangenen sechs Jahren die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt auf– und ausgebaut. Nun stoßen wir zum Jahresende 2021 an die Grenzen unserer finanziellen Möglichkeiten, die Fachberatungsstelle dauerhaft aufrecht zu erhalten. Ein Förderantrag an den Landkreis wurde deshalb gestellt und wird im Sommer zur Entscheidung dem Kreistag vorgelegt. Deshalb hatten wir nun die Idee, aus den Reihen der sozialen Trägerschaften, unseren weiteren Kooperationspartnerschaften und sonstigen Unterstützer*innen ein Statement für den Erhalt der Fachberatungsstelle zu erbitten.

Die Aussage ist – ja, das Angebot ist für die Betroffenen von sexualisierter Gewalt sehr wichtig, insbesondere im ländlichen Raum. Deshalb sollte diese spezialisierte Fachberatungsstelle finanziell abgesichert werden.

Vielleicht möchten Sie aus dem genannten Grund diesen Aufruf / diese Solidaritätsbekundung erkennbar mit Ihrem Namen und dem Namen Ihrer Einrichtung unterzeichnen, und den Link zum Formular in Ihr berufliches und / oder privates Netzwerk weiterleiten. Auch eine anonyme Bekundung ist uns sehr willkommen!

Wir danken Ihnen dafür schon an dieser Stelle von Herzen

Unter folgenden Links können Sie die Petition unterzeichnen: www.openpetition.de/!netzev oder www.beratungsstelle-netz.de/de/petition.html.

24.03.2021

Belastungen und Entlastungen von Betroffenen sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend in der Corona-Pandemie - Zweite Auswertung einer Online-Befragung

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs führte von Juni bis Juli 2020 eine Online-Befragung unter Betroffenen sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend durch. Damit wollte sie erfahren, wie es betroffenen Menschen in der Corona-Pandemie insbesondere in der Zeit der Kontaktbeschränkungen geht. Im ersten Schritt wurden die ausgewählten Antworten der Teilnehmenden zu konkreten Fragen ausgewertet. Den daraus entstandenen ersten Bericht (November 2020) finden Sie hier (Website der Aufarbeitungskommission).

Im zweiten Schritt wurden die Kommentare der Teilnehmenden auf die den Fragebogen abschließende offene Frage „Möchten Sie uns noch etwas zu Ihrer Situation unter den Bedingungen der Corona-Pandemie mitteilen?“ ausgewertet.

Die Auswertung der Antworten auf diese Frage ergab, dass die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen des Infektionsschutzes sehr spezifische psychische und soziale Belastungen für Betroffene bedeuten können, die mit ihren früheren Erfahrungen zusammenhängen. Die Ergebnisse der Befragung zeigten aber auch, dass die in der Pandemie ergriffenen Maßnahmen positive Auswirkungen haben können.

Die zweite Auswertung der Online-Befragung (März 2021) finden Sie hier (Website der Aufarbeitungskommission).

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